Die Antideutschen sind eine kleine, aber schrille Politsekte, die links zu sein glaubt, bei Lichte betrachtet aber schon rechts angekommen ist und dem deutschen Belehrbedürfnis frönt. Einige waren mal Funktionäre in kommunistischen Gruppen der Studentenbewegung, andere kommen vom Schwarzen Block oder sind bloß Anti-Ostdeutsche, die Kleinbürger verachten. Sie haben viele Sympathisanten in den Medien. Das verleiht ihnen viel mehr Einfluss auf politische Debatten, als gut ist.
Eva C. Schweitzer zeigt die Ursprünge dieser Ideologie in den USA auf, legt den schädlichen Einfluss der Antideutschen offen und erklärt, wer hinter diesem Phänomen steckt.
Ihr neues Buch „Links blinken, rechts abbiegen“ gibt es ab sofort Überall im Handel.
Die katholische Kirche – Das negative Passepartout
„Im Grunde gibt es nichts und niemand mehr, gegen den man wirksam protestieren kann – außer einer einzigen Institution, und das ist die Katholische Kirche. Wenn allerdings dann diese Institution zusammenklappt und somit in jeder Hinsicht ausfällt, auch mit ihren sozialen Institutionen, dann wird es eiskalt in unserer Gesellschaft und das wollen die Menschen nun auch nicht.“
Manfred Lütz, Theologe, Psychoanalytiker und Vatikan-Berater, klärt auf über die Inquisition, über Toleranz, überforderte Bischöfe und die Rolle der katholischen Kirche als negatives Passepartout, gegen das hemmungslos protestiert wird.
Sein Buch „Der Skandal der Skandale“ erschien 2018 bei Herder.
Dieses nterview kann man nachlesen im Online-Magazin Krass & Konkret.
Warum wir unsere Zukunft nicht den Märkten überlassen dürfen
„Der Markt wird es schon richten“ – ein Mantra, das aus Talkshows, Life-Coaching- Seminaren und Bundestagsdebatten bestens bekannt sein dürfte. Dabei ist es doch offensichtlich, dass das unkontrollierte Überlassen von öffentlichen Bereichen, etwa dem Gesundheitssystem, an den „Markt“ einen der größten Schäden der jüngeren Vergangenheit an unserer Gesellschaft angerichtet hat: Niedrige Renten, eine katastrophale Klimabilanz, enorme Mietpreise, verzweifelte Pflegekräfte und ein überfordertes Gesundheitssystem sind nur einige der verheerenden Folgen des Neoliberalismus, die das untere Drittel der Gesellschaft immer ärmer machen. Dieses Buch versammelt Expertinnen und Experten aus nahezu allen Bereichen, in denen Entstaatlichung, Profitstreben oder auch blanke Gier ihr Unwesen getrieben haben, zieht Bilanz und zeigt Wege zu einem besseren Wirtschaften auf – Für alle, nicht die Wenigen.
Mit Beiträgen von: Olaf Bandt, Mara Dehmer, Elisabeth Fresen, Cornelia Harrer, Dr. Dierk Hirschel, Dr. René Mono, Dr. Joachim Rock, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Dr. Ulrich Schneider, Dr.Melanie Weber-Moritz und Olaf Zimmermann
Mehr Informationen über das Buch und Bestellmöglichkeiten gibt es auf der Westend Verlagsseite.
Ein Terroranschlag, zwölf Tote und die Verstrickungen des Staates.
War Anis Amri wirklich ein Einzeltäter? Ein Veranstaltungsmitschnitt der Tischgespräche bei den Genusskomplizen an der Kleinmarkthalle in Frankfurt. Der Journalist und Buchautor Thomas Moser spricht mit Verleger Markus J. Karsten und stellt sich dem anschließenden Publikumsdialog.
Am 19. Dezember 2016 raste ein Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, dabei verloren insgesamt zwölf Menschen ihr Leben, etliche mehr wurden verletzt. Es ist der schwerste Terroranschlag in Deutschland seit dem Oktoberfestattentat von 1980, und genau wie damals geben die Ermittlungen der Behörden Rätsel auf. Laut der offiziellen Version gilt der Tunesier Anis Amri noch immer als alleiniger Täter. Doch nach über vierjähriger Aufklärung in mehreren parlamentarischen Untersuchungsausschüssen gibt es daran begründete Zweifel. Wenn nicht Amri, wer saß dann am Steuer des LKW? Wer waren die Mittäter und Helfer? Und warum haben die deutschen Sicherheitsbehörden kein Interesse, die wahren Hintergründe aufzuklären? Je mehr man nachforscht und je mehr Widersprüche auftauchen, desto klarer wird: Die ungeklärten Fragen aus dem NSU-Skandal wiederholen sich nun auf erschreckende Weise im Amri-Komplex.
Mehr über das Buch gibt es auf der Seite des Westend Verlags. Die Tischgespräche bei den Genusskomplizen finden Sie hier: www.genusskomplizen.net
Der Historiker und Wagner-Kenner Moshe Zuckermann spricht mit Anno Mungen über dessen Buch „Hier gilt’s der Kunst. Wieland Wagner 1941-1945“.
Wieland Wagner (1917-1966), Enkel von Richard Wagner und Sohn der Hitlerverehrer Siegfried und Winifred Wagner, spielt bei der intensiven Verbindung von Bayreuth mit dem Nationalsozialismus eine entscheidende und bis heute nicht aufgearbeitete Rolle. Hitler fördert seine Karriere und Wagner folgt strategisch wie stilistisch den Prinzipien des Nationalsozialismus, um die Leitung der Bayreuther Festspiele zu übernehmen. In der jungen Bundesrepublik erreicht er schließlich sein Ziel: 1951 wird er zusammen mit seinem Bruder Wolfgang Leiter der neu gegründeten Festspiele. Anno Mungen nimmt Wieland Wagners künstlerische Tätigkeit vor 1951 in den Blick und untersucht umfassend die Entpolitisierung der Bayreuther Festspiele in der jungen Bundesrepublik, die es ermöglichte, dass sich Wieland Wagner der eigenen Schuldhaftigkeit nicht stellen musste.
Ein Gespräch über die künstlerische Stilsuche zwischen 1933 und 1945, an der sich das deutsche Zeitgeschehen in seiner Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit abbildet, über das Bayreuther Verhältnis zwischen Opportunismus und Ideologie und über Wieland Wagner als vermeintlichen Entrümpler.
Ein Insider entlarvt die neue Geld- und Politikkaste.
Regierungen und Reiche profitieren von der Corona-Krise. Sie haben mehr Macht und Geld, predigen Moral, aber sie lösen die Krise nicht. Im Gegenteil: Corona stellt den sozialen Sprengsatz scharf, der die Spaltung der Gesellschaft durch Verschuldung, Ausgrenzung und Verteilungskonflikte um Impfstoff weiter vorantreibt. Hans-Chrisian Lange, Ex-Kanzleramtsberater und BMW-Manager, der 2016 mit SOCIAL PEACE die erste Band- und Leiharbeitergewerkschaft gründete, sagt den Macht- und Geldeliten in seinem Neuen Buch den Kampf an. Er fordert ein „Bündnis der Betrogenen“, eine Bewegung von unten, die mit neuen Werten, neuen öko-sozialen Zielen und einem neuen Gemeinsinn Demokratie, sozialen Frieden und Ökologie für eine nachhaltige Zukunft stärken.
Das Buch erscheint am 12. Juli im Westend Verlag.
Zwischenbilanz der vermeidbaren Schäden und tolerierten Opfer.
In der Medizin sagt man, die Therapie darf nicht schädlicher sein als die Krankheit. Überträgt man dies auf die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, müsste man wohl von einem der größten Kunstfehler der Geschichte sprechen. Die indirekten Kollateralschäden der Therapie stehen in keinem Verhältnis zu den Schäden durch das Virus selbst. Der Journalist und Bestsellerautor Jens Berger zeigt anhand zahlreicher nationaler und internationaler Beispiele, welche Schäden die Corona-Politik verursacht hat und immer noch verursacht. Schäden auf dem Gebiet der Ökonomie, der Ökologie und der Gesundheit – aber auch Schäden an unserer Psyche. Schäden, die so unsolidarisch verteilt sind, wie bei keiner Katastrophe zuvor. Schäden, die uns noch lange begleiten werden und unsere Gesellschaften nachhaltig verändern werden. Berger blickt über den Tellerrand von Infiziertenzahlen und Inzidenzen und richtet den Fokus auf Zusammenhänge, die in der Debatte gerne verdrängt und ignoriert werden. Erstmals werden hier Daten und Studien zusammengetragen, die außerhalb von Fachkreisen wenig Beachtung finden, da sie nicht in das Bild einer Politik passen, für die das Wohl und die Gesundheit der Bürger angeblich das oberste Primat sind.
Das „Schwarzbuch Corona“ erscheint heute, am 28. Juni, im Westend Verlag.
Gesünder leben, Tiere schützen und den Planeten retten.
Jetzt haben wir den Salat. Klimawandel, Regenwaldzerstörung, Pandemien, Todeszonen in den Meeren, Tierleid, Zoonosen. Zugleich eine wachsende Weltbevölkerung, die ernährt werden muss. Für den großen Reset brauchen wir konkrete Lösungen. Die gibt es, doch wir brauchen Mut, um den nächsten Schritt zu gehen.
Christian Vagedes klärt auf – über die Hintergründe, die Widerstände und unsere Möglichkeiten, mit einer veganen Lebensweise die Welt zu retten. Vegan ist der Elefant im Raum. Lassen Sie ihn die Weltbühne betreten und das alte Porzellan zerschlagen. Die vegane Revolution ist unaufhaltsam. Sie hat längst begonnen.
Mehr über das Buch „Die vegane Revolution“ findet ihr auf der Webseite des Westend Verlags.
Ein kulinarisches Manifest.
David Höner blickt zornig auf die Früchte der Globalisierung, die keinem schmecken. Ob es die betriebswirtschaftlich organisierte Gastronomie ist, die auf Lebensqualität und Gesundheit spuckt, ob es sich um die immer schlechter werdende Ausbildung von Köchen handelt, um krank machende Produkte der Nahrungsmittelindustrie oder „nur“ um die Verwilderung der Tischsitten – für David Höner ist es an der Zeit, ein Zeichen zu setzen, denn Kochen ist ein Menschenrecht.
Das Buch findet ihr auf der Webseite des Westend Verlags und überall im Buchhandel.
Wie Erziehung und Verhalten die Nachhaltigkeit erschweren. Obwohl der rasante Wandel unseres Klimas, die stetig anwachsende Armut und der dramatische Ressourcenschwund allseits bekannt sind und unsere Welt tagtäglich verändern, möchten wir weiterhin glauben, dass sie sich in gewohnter Weise weiterdreht. Kersten Reich stellt lang eingeübte Verhaltens- und Denkmuster auf den Prüfstand und zeigt Wege auf, wie ein Neuanfrag gelingen könnte.
Über die zwei Bände „Der entgrenzte Mensch und die Grenzen der Erde“ von Prof. Kersten Reich.